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Panzerkreuzer Potemkin (Filmjuwelen / DEFA

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Panzerkreuzer Potemkin (Filmjuwelen / DEFA

Nach der Niederlage im Russisch-Japanischen Krieg 1905 verschärfen sich die sozialen und politischen Widersprüche im Zarenreich. Mit unmenschlichen Maßnahmen sollen zaristische Marine-Einheiten diszipliniert werden. Sergej Eisensteins Film schildert eine wahre Begebenheit: Als die Matrosen des Panzerkreuzers "Fürst Potemkin", der im Hafen von Odessa vor Anker liegt, verdorbenes Fleisch essen sollen und der Kommandant den Protest mit Gewalt unterdrücken will, bricht an Bord eine Meuterei aus. Zaristische Armee rückt an. Die Lage spitzt sich zu. Das Kriegsschiff fährt auf offene See. Dort wartet ein Admiralsgeschwader - aber kein Schuss fällt. Es kommt zu einer Verbrüderung der Besatzungen, und dem Panzerkreuzer wird freie Fahrt gewährt. Die Wirkung des Films auf das deutsche Publikum der Weimarer Republik war ungeheuer. Linke ebenso wie Rechte konnten sich ihr nicht entziehen. LION FEUCHTWANGER hat dies stellvertretend an einem rechten Politiker in seinem Roman "Erfolg" beschrieben: "Was er nicht erwartet, ist, wie sehr ihn der Film gefangen nehmen wird. Wie unter dem Eindruck von Eisensteins hoch emotionalisierten ästhetischen Verfahren sein Widerstand gegen die aufständischen Matrosen dahinschmilzt, wie er mit den solidarischen Bewohnern von Odessa zu sympathisieren beginnt, wie er mit den Meuterern fiebert, dass die zaristischen Truppen nicht das Feuer auf sie eröffnen. Als der Minister das Kino verlässt, kennt er sich selbst nicht mehr." Bonusmaterial: Digitales Booklet (online abrufbar); Mosfilm-Fassung von 1949-50 mit der Musik von Nikolai Nikolajewitsch Krjukow; Deutsche Bearbeitung (1950): DEFA. Deutscher Text und Regie: Thomas Ruttmann.; Mosfilm-Fassung von 1949-50 mit der Musik von Nikolai Nikolajewitsch Krjukow; Deutsche Bearbeitung (1950/1959): DEFA. Wiederaufführung 1959 mit neu gesprochener Einführung von Erich Schellow; Audiokommentar von Filmhistoriker Dr. Rolf Giesen; Die musikalische Salve eines Panzerkreuzers ; in Betrachtung von Prof. Peter Rabenalt; Weitere Highlights; Schuber; Wendecover

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Nach der Niederlage im Russisch-Japanischen Krieg 1905 verschärfen sich die sozialen und politischen Widersprüche im Zarenreich. Mit unmenschlichen Maßnahmen sollen zaristische Marine-Einheiten diszipliniert werden. Sergej Eisensteins Film schildert eine wahre Begebenheit: Als die Matrosen des Panzerkreuzers "Fürst Potemkin", der im Hafen von Odessa vor Anker liegt, verdorbenes Fleisch essen sollen und der Kommandant den Protest mit Gewalt unterdrücken will, bricht an Bord eine Meuterei aus. Zaristische Armee rückt an. Die Lage spitzt sich zu. Das Kriegsschiff fährt auf offene See. Dort wartet ein Admiralsgeschwader - aber kein Schuss fällt. Es kommt zu einer Verbrüderung der Besatzungen, und dem Panzerkreuzer wird freie Fahrt gewährt. Die Wirkung des Films auf das deutsche Publikum der Weimarer Republik war ungeheuer. Linke ebenso wie Rechte konnten sich ihr nicht entziehen. LION FEUCHTWANGER hat dies stellvertretend an einem rechten Politiker in seinem Roman "Erfolg" beschrieben: "Was er nicht erwartet, ist, wie sehr ihn der Film gefangen nehmen wird. Wie unter dem Eindruck von Eisensteins hoch emotionalisierten ästhetischen Verfahren sein Widerstand gegen die aufständischen Matrosen dahinschmilzt, wie er mit den solidarischen Bewohnern von Odessa zu sympathisieren beginnt, wie er mit den Meuterern fiebert, dass die zaristischen Truppen nicht das Feuer auf sie eröffnen. Als der Minister das Kino verlässt, kennt er sich selbst nicht mehr." Bonusmaterial: Digitales Booklet (online abrufbar); Mosfilm-Fassung von 1949-50 mit der Musik von Nikolai Nikolajewitsch Krjukow; Deutsche Bearbeitung (1950): DEFA. Deutscher Text und Regie: Thomas Ruttmann.; Mosfilm-Fassung von 1949-50 mit der Musik von Nikolai Nikolajewitsch Krjukow; Deutsche Bearbeitung (1950/1959): DEFA. Wiederaufführung 1959 mit neu gesprochener Einführung von Erich Schellow; Audiokommentar von Filmhistoriker Dr. Rolf Giesen; Die musikalische Salve eines Panzerkreuzers ; in Betrachtung von Prof. Peter Rabenalt; Weitere Highlights; Schuber; Wendecover

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